Roman: Die grosse Fremdheit erkunden

Im Roman «Kalt genug für Schnee» erzählt die in Melbourne lebende Autorin Jessica Au filigran tastend die Geschichte einer Mutter-Tochter- Beziehung während einer Reise durch Japan.

Meine Rezension erschien Mitte November im Schweizer Magazin kulturtipp. Weitere Infos hier.

Roman: Mann ohne Eigenschaften

Der jüngste Roman von Lorenz Langenegger ist vieles in einem: Familien- und Entwicklungsroman sowie ein Buch über Identität und Entscheidungsfindung. Leider bleibt das Buch hinter den hohen Erwartungen zurück.

Meine Rezension erschien Ende Oktober im Schweizer Magazin kulturtipp. Weitere Infos hier.

Fotos erzählen Geschichte

Foto-Fundstücke und ihre (Zeit-)Geschichte: Darüber hat die ukrainisch-deutsche Autorin Katja Petrowskaja jahrelang Kolumnen geschrieben. Am Donnerstag stellte sie ihr fantastisches Buch «Das Foto schaute mich an» in St.Gallen vor.

Meine Buchbesprechung erschien am 19. September in der Online-Ausgabe des Schweizer Kulturmagazins Saiten. Weitere Infos hier.

Erzählband: Vom Objekt zur kritischen Stimme

Nach zwei Romanen und einigen Theaterstücken erscheint der erste Erzählband der Schweizer Buchpreisträgerin Martina Clavadetscher. «Vor aller Augen » gibt den namenlosen Frauen auf berühmten Gemälden eine Geschichte.

Meine Rezension erschien Anfang September im Schweizer Magazin kulturtipp. Weitere Infos hier.

Kinder und Kunst – geht das zusammen?

In ihrem zweiten Roman „Die Vermengung“ schreibt die Zürcher Autorin Julia Weber über die ungeplante Schwangerschaft mit ihrem zweiten Kind und das Ringen damit: Wird sie nach der Geburt noch Zeit haben für die Kunst? Wie wird ihr Leben sein?

Im Kulturmagazin Saiten habe ich mit der Autorin Laura Vogt über Inhalt und Form des Romans diskutiert. Daraus ist eine alternative Art einer Buchbesprechung entstanden. Hier nachzulesen.

Roman: Anstrampeln gegen die Strömung

Jung, erfolgreich und ­unendlich erschöpft: Im viel­gelobten literarischen Debüt «Zusammenkunft» der britischen Autorin ­Natasha Brown stellt eine schwarze Frau ihr Dasein in Frage.

Meine Rezension erschien im Juli in der Printausgabe des Magazins kulturtipp. Weitere Infos hier.

Die Erschöpfung der Frauen

Die St.Galler Künstlerin Beatrice Dörig hat sich von Franziska Schutzbachs Buch Die Erschöpfung der Frauen inspirieren lassen. Im Mai präsentiert sie ihren künstlerischen Beitrag in der St.Galler Wyborada.

Meine Rezension erschien in der Mai-Ausgabe von Saiten. Weitere Infos hier.

Roman: Tiktok-Jugend auf Abwege

Julia von Lucadous Roman «Tick Tack» über die schnelllebige Welt von Social Media ist eine klug erzählte, widerständige Geschichte.

Meine Rezension erschien in der Printausgabe des Schweizer Magazins kulturtipp. Weitere Infos hier.

Auf den Strassen kam es fast zu Auffahrunfällen

Vincent O. Carter, ein junger schwarzer US-Amerikaner, reist Anfang der 1950er-Jahre nach Bern. Als Schwarzer in einer weissen Stadt ist er alltäglichem Rassismus ausgesetzt. Er schreibt darüber ein Buch, das erst jetzt, mit 65 Jahren Verspätung, auf Deutsch herauskommt: «Meine weisse Stadt und ich»

Die 2-seitige Rezension plus Interview erschien in der März-Ausgabe von Saiten. Hier abrufbar.

Kurz, direkt und ansteckend

Im Ostschweizer Jugendbuchverlag da bux erscheinen spannungsgeladene Geschichten aus Sicht ihrer jugendlichen Protagonist:innen. Jetzt hat der Verlag aus Buchs eine Pandemie-Story vorgelegt.

Die Rezension ist in der Januar-Ausgabe des Magazins Saiten erschienen. Hier online abrufbar.

Kunstvoll verrätselt, eigensinnig erzählt

Das traumwandlerische Romandebüt der Basler Autorin Ariane Koch mit dem Titel «Die Aufdrängung» mutet zu, fordert heraus, und will nicht weniger als grosse Kunst sein. An einer Sofalesung in Teufen stellt die Autorin ihr Buch vor.

Die Rezension ist online auf der Webseite des Ostschweizer Kulturmagazins Saiten abrufbar.

Vaterbuch. Erinnerungsbuch.

Nach ihrem Anfang 2020 erschienen Erfolgsroman „Die Bagage“ und dem darin beschriebenen Leben ihrer Grossmutter, erzählt Monika Helfer in ihrem neuen Buch bruchstückhaft vom eigenen Vater. „Vati“ ist ein glänzend geschriebenes Porträt einer Zeit und ihrer Menschen.    

Die Rezension ist in der Aprilausgabe des Kulturmagazins Saiten abgedruckt.


Tastend zur eigenen Familiengeschichte

Die Vorarlberger Autorin Monika Helfer erzählt in ihrem neuen Buch die Geschichte ihrer Grossmutter, Maria Moosbrugger. «Die Bagage» schält den inneren Kern der Geschichte heraus und geht zugleich darüber hinaus, tastend, fragend, nach Motiven suchend. Am Samstag liest Monika Helfer in St.Gallen.

Die Rezension zu Monika Helfers Buch „Die Bagage“ lesen Sie hier.


Vom Ende her gedacht, vom Ende her geschrieben

Grotesk sezierend könnte man die poetische Herangehensweise der Berliner Schriftstellerin Alexandra Riedel nennen. In ihrem Roman über Eltern-Kind-Beziehungen arbeitet sie sich an großen Themen wie Liebe und Grausamkeit ab. Zuletzt gewann die Autorin mit einem Auszug ihres Romans den Bayern 2-Wortspiele-Preis.

Die Rezension zu Alexandra Riedels Buch „Sonne, Mond, Zinn“ lesen Sie hier.


Eine grössere Vision aus kleinen Dingen

Dieses Buch ist ein sprachliches Kunstwerk. In einer unverbrauchten, genauen Sprache arbeitet sich hier ein Autor an den Gewalten und Zumutungen der Welt ab. Als Briefroman konzipiert, richtet sich der Text an eine Mutter die Analphabetin ist und den langen Brief des Sohnes wohl nie lesen wird.

Die Rezension zu Ocean Vuongs Buch „Auf Erden sind wir kurz grandios“ lesen Sie hier.